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Donnerstag, 15. Dezember 2011

Nullabor- Adelaide- Great Ocean Road


Nach einer durchgemachten Nacht am Lagerfeuer, um den Sonnenaufgang bei den 12 Apostelln zu sehen, ist es mal wieder noetig ein paar Impressionen zu teilen.

Drei Tage haben wir gebraucht um 1248km NICHTS zu ueberwinden. Endlos gerade aus, kein Dorf und am Ende nichteinmal mehr ein Baum....Nullabor (lat. kein Baum). Ueber Port Augusta ging es dann nach Adelaide, wo wir uns fuer 4 Tage ein Hostel im Zentrum genommen haben und unsere Freunde aus Frankfurt wieder getroffen haben.  Adelaide ist ein echt krasser gegensatz zu Perth, viel schoenere Innenstadt und viel mehr los. Eine willkommene Abwechslung zum Nichts. Am Sonntag haben wir uns dann auf zur Great Ocean Road und der letzten Etappe nach Melbourne gemacht. Gestern, bei schoenster Abendsonne, sind wir dann endlich an die beruehmten Steilkuesten gekommen. Leider war die Sonne etwas schneller als wir und hat fuer dir 12 Apostel nicht mehr gereicht, also haben wir beschlossen uns die Sache im Morgengrauen anzuschauen.

Cheers



alte Jetty in Eucla

London Bridge


12 Apostel


Donnerstag, 1. Dezember 2011

Perth to Esperance

Oh man es ist schon wieder eine halbe Ewigkeit her und es ist viel passiert.

Nach dem wir nun zweimal bei unserem Chef auf der Farm gearbeitet, gechillt und gegrillt haben wollten wir eigentlich langsam auf unseren Roadtrip richtgung Melbourne, doch unser Auto sah dies  anders. Auf dem Weg zurueck nach Perth hatte sich die Kupplung verabschiedet und wir sind liegengeblieben, doch ein netter Mann hat uns abgeschleppt.  Die Reparatut plus zwei neue Gummies an der Vorderachse hat uns 1350$ gekostet und eine weitere Woche Arbeit beschehrt, von denen wir mal wieder 3 Tage auf der Farm waren, echt genial. Als Abschied ging es dann noch mit dem Boss und seinem Cousin essen und spaeter in einen Stripclub. Eine echt geniale letzte Woche, in der wir gleich ein Job beim Cousin in Melbourne festmachen konnten.

Nach dem wir am vorletzten Dienstag noch schnell die Lichtmaschine repariert haben, ging es dann am Abend mit unseren zwei Travelmates los.
Die erste Nacht haben wir hinter der Perth auf einem  Campingplatz verbracht. Am Mittwoch ging es dann ueber Bunbury nach Dunsborough. Dort hatten wir Probleme einen Zeltplatz zu bekommen, denn alle Schulabsolventen in Western Australia fahren hier her um zu feiern. Im naechsten Ort hatten wir dann Glueck. 2 Tage blieben wir in Yallingup und hatten Spass mit den „Schoolies“. Ueber Margaret River, wo wir unsere Kollegen vom Vortag trafen, ging es nach Augusta an die westliche Suedspitze, doch leider mussten wir einige Umleitungen nehemen, da hier heftige Buschfeuer sind. Unterwegs hatten wir auch noch ein Zelt vom Dach verloren, doch hier machen die Laeden eben auch extra mal fuer einen auf, obwohl sie schon seit einer Stunde geschlossen haben. Das Spiel mit den Umwegen bot sich uns auch auf dem naechsten Stueck nach Pemperton wieder, wo wir fuer lau im Warren Nationalpark gecampt haben. Die Gegend besteht nur aus Waeldern mit bis zu ueber 60m hohen Karri Baeumen, welche man zum Teil besteigen kann. Frueh aufgestanden um dem Ranger nicht zu begegnen, ging esam naechsten Morgen zu einer kleinen Wueste mit riessigen Duenen. Eine weisse Flaeche gesaeumt von Waeldern und Seen, ein gefuehl wie auf einer Skipiste. Auf dem Weg nach Albany haben wir noch den Tree Top Walk besichtigt. Albany wirkt, da es in einer tiefen Bucht liegt wie eine nordische Stadt in einem Fjoerd. Dort  sind wir erstmal 3 Tage geblieben, leider reichte es wettertechnisch zum Baden nur fuer den Whirlpool aufm Zeltplatz. Kurz bevor wir uns auf die 477km  Highway nach Esperance machten, haben wir im Parkhaus erstmal unseren Dachgepaecktraeger runter geholt. Eine unerwartete Veraenderung der Deckenhoehe von 2,30m auf 2m war dann doch zu flach fuer uns. Mit 1,5 Std rumbasteln gings dann endlich los mit der 6 stuendigen Fahrt ueber endlose Strassen.

Am 3.12. soll es dann weiter,auf ueber 2100 km Strasse, nach Adelaide gehen.

Gruesse bis dahin aus Esperance

Cheers

Mehr Bilder in der Galerie!!!

Feuerbeobachtungs Baum

Wueste bei Pemperton

Tree Top Walk

Steilkueste bei Albany


Einer der vielen Straende von Esperance

beim Blog schreiben

Donnerstag, 27. Oktober 2011

The Spring


Geniale und erlebnisreiche Tage sind vergangen, das Wetter wird immer besser, der Fruehling hier ist ein guter Sommer in Deutschland und der Wagen rollt. 

Nach einem entaspannten Tag am Strand mit Volleyball und BBQ ging fuer mich mal wieder ein neuer Abschnitt in Perth los. Vom Teller waschen  waechselte ich zum Klinker putzen und somit zur Arbeit von Armin. Nach den ersten guten 8 Stunden Steine klopfen ging es auf zum Autokauf, doch das in einer Zeitung beworbene Auto war schon weg. In einem anderem Laden haben wir uns dann in einen Toyota Hilux Surf verliebt. Nach kurzem Check und Probefahrt haben wir dann zugeschlagen und den Bullen fuer 4700$ vom Hof gefahren. Am Hostel angekommen mussten wir feststellen, dass der Anlasser und die Batterie nicht ganz optimal waren. Doch Phill der Mechaniker auf Arbeit konnte uns gut helfen, letztendlich gab es neue Batteriekontakte, Dieselfilter, Oelfilter und Oelwechsel umsonst. Den Anlasser haben wir im Autohaus auch fuer lau repariert bekommen.

Die erste Woche auf Arbeit war leider stark von Steine putzen gepraegt, doch dann wurde es spannend. Der Boss  gab uns einen kleinen Laster, mit dem wir die  naechsten Tage brauchbares Zeug aus Haeusern geholt und andere auf den Abriss vorbereitet haben. Jede Menge Spass also.

Da grad die Queen in Perth ist haben wir ein langes Wochenende und so machen wir morgen mit dem Cheff auf seine Farm. Erst etwas arbeiten und dann am Abend Grillen, bin echt gespannt wies wird. 

Cheers  

  Asbestbeseitigung im vollschutz...yea
unser Bulle

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Kurzer Statusbericht


Wie versprochen gibts was Neues. Leider gibts arbeitstechnisch grad bissel Probleme bei mir, Sparmassnahmen treffen eben immer das Ende der Kette . Muss die Woche immer erst spaet auf Arbeit, so wurde aus 16 Uhr 17 Uhr und jetzt sogar 19 Uhr. Es ist bescheiden und ich habe meine Fuehler bereits nach etwas  Neuem ausgestreckt, doch der Arbeitsmarkt sieht einwenig schlecht aus. Zudem kommt, dass es hier in der naeheren Umgebung nur Gastro Spass gibt, worauf ich nicht unbedingt lust habe. Also heisst es mal wieder auf ein Neues, Jobsuche.

Doch neben dem ganzen Schlechten gibt es auch eine gute Seite, ich habe genug Zeit um meine Umgebung zu erkunden. So habe ich mir letzte Woche einfachmal ein Fahrrad im Hostel geschnappt und bin auf dem echt genialen Fahrradweg am Swanriver entlang gefahren. Dass die Wellen hier nicht wie an der Ostsee sind, musste ich letzten Freitag erfahren. Bei meinem 4 stuendigem Strandspaziergang hatte mich eine 1,5m Wasserwand beim Baden einfach mal umhergeschleudert. Nachdem ich dann paarmal unsanft den Boden gekuesst habe, war ich echt von der Kraft der Wellen beeindruckt. 

Ansonsten geht es mir immer noch super und ich fange langsam an mit meinem Kumpel Armin ueber einen gemeinsamen Autokauf sowie die moegliche Reiseroute nachzudenken.

Gruesse aus der Schule des Lebens und bis bald.


Mehr Bilder wie immer in der Diashow!

Swan River

Sonntag, 2. Oktober 2011

Fast zwei Monate sind nun um, nach mehreren Ortswechseln bin ich dem Weg des Geldes gefolgt und wieder in Perth angekommen. Es ist schoen wieder mitten im Trubel zu sein, doch ist es auch komisch von einem ganzen Haus wieder in ein kleines Hostelzimmer zuziehen.
Die Zeit mit den Esten im Shared House war echt genial. Vahur war drei Wochen mein Arbeitskollege. Ueber ein Recruitment Office haben wir immer wieder paar Jobs bekommen, so waren wir gaertnern mit Blick aufs Meer oder sind paar Tage mit Caddys uebern Golfplatz geduest um Bunker und Loecher zu pflegen.  Leider konnte man mal wieder nicht richtig planen, was mich sehr an meine Zeit bei Randstadt in Dresden erinnerte, denn aus drei geplanten Tagen wurden schnell mal zwei oder man wurde an einem geplanten  freien Tag um 7 angerufen , dass man um 8 in ner Krankenhauskueche arbeiten soll. Shit man, total verrueckt.
Letztendlich habe ich jetzt einen Job als Dishwasher in Northbridge gefunden und bin in ein kleines, verschlafenes Hostel, gleich um die Ecke, zu meienem  Berliner Kumpel Armin gezogen. Die Arbeitskollegen sind echt super. Das Team besteht aus 7 Leuten. Ein Kiwi ist unser Chefkoch, 2 verrueckte Australier und ein Maedel, was ziemlich lange in Frankreich war, sind die Koeche. Dazu kommt noch ein Lehrling, der aber bissel zu kaempfen hat, Lio die Kitchenhand aus Brasilen und ich bielden die Unterstuetzung.
Das Geld fliesst nun endlich in meine Taschen, doch ist es hart zu wissen, dass man mindestens noch ein Monat arbeiten muss, um sich ein Auto leisten zu koennen. Denn die Reiselust zieht ganz schoen. Durch die etwas unbequemen Arbeitszeiten faellt es mir auch schwer am Wochenende in Perth und Umgebung paar Sachen zu unternehmen.
Nach langem Hickhack ist es mir endlich gelungen meinen Internetstick ans Netz zu kriegen und ich hoffe euch somit etwas oefter von meinen kleinen Abenteuern aus Down Under berichten zukoennen.
Cheers

 


Cottesloe Beach







Dienstag, 23. August 2011




So leute lange hats gedauert, aber ich lebe noch.
Nach drei Fluegen, die alle sehr unterschiedlich waren bin ich letzt endlich gut in Perth gelandet. Meine 35$ ausm Portmonee bin ich erstmal komplett an den Taxifahrer losgewurden. Hostel war sehr gut, doch leider viel es mir nicht ganz so leicht kontakte zu knuepfen. Vielleicht lag es auch daran, dass mein 4 Mann Zimmer wie ein Durchgangszimmer war.
An meinem ersten Tag hab ich mich gleich aufgemacht um das wichtigste zu erledigen, Konto, Visalabel und Taxfilenumber. Bei letzterem kam etwas dazwischen was ich bis jetzt leider noch nicht richtig einschaetzen kann.
Auf dem Weg zum Office wurde ich von einem Mann namens Arthur angesprochen, welcher mir fuer die naechste Woche einen Job und Unterkunft in einem Sharedhouse (eine art WG) versprach. Ich war echt erstaunt, wie schnell sich doch alles zu fuegen schien.
Die anderen Tage habe ich mich bissel in Perth rumgetrieben, die ersten Leute im Hostel kennengelernt und bin nach Fremantle gefahren. Dann rief Arthur am Donnerstag an das ich ihm bissel helfen soll mit dem Haus.
Allgemein musste ich leider feststellen, dass alles etwas teurer ist und mir das Geld gut aus den Haenden fliesst.
Am Wochenende bin ich dann mal mit Armin ausm Hostel ein Bier trinken gewesen fuer 7$. Zuvor hatte ich mir ein am Swan River mal unter Palmen, bei Mondschein ein gutes Oettinger fuer 3,10$ die Dose gekoennt.

Am Wochenende bin ich dann auch in das Haus gezogen 10 Quarry Road Hamilton Hill. Ein schoenes Haus, doch leider ging das Gas nich, da wie sich spaeter rausstellte Diebe 10m Leitung unterm Dach geklaut haben. Zudem waren die Fenster nicht Isoliert und es wurde bitter kalt die Nacht. Leider stellte sich dann raus, dass das mit dem Job doch nicht ganz so klar ging wie ich dachte bzw wie mir versprochen.
Es hiess dann aufeinmal, naja naechsten Montag gehts los. Die Woche habe ich dann mit Bettenmontage und Hilfeleistungen fuer Arthur verbracht. Bis Mittwoch habe ich sogar Kostenlos im Haus wohnen koennen.
Doch die Zeit war echt hart, denn wir waren da nur zu dritt zum glueck noch ein Deutscher und ein Koreaner, doch die waren den ganzen Tag arbeiten und nix war mit Party und alles geil in sonem Haus, wie ich dachte und gehoert habe. Spaziergange und Wanderungen am Strand haben aber sehr aufbauend gewirkt.

Am Donnerstag abend rief Arthur mal wieder an, doch diesmal hatte er endlich eine gut Nachricht. Ich sollte meine Sachenpacken und zu ihm in sein Haus, in dem er auch einige Backpacker haelt, ziehen, denn Freitag 19.8.2011 sollte mein erster Arbeitstag sein.
In einer Fabrik die fritierte Tiefkuhlkost macht habe ich abgepackt, Fischfilets sortiert und andere zu Arbeiten gemacht. Ist eigentlich ein ganz guter job, riecht auch nicht.
Am Abend bin ich dann zu Armin und 3 Freundinen ausm Hostel nach Perth gefahren. War ein echt cooles Wochenende mit ihnen. Freitag Party, Samstag Kingspark und Sonntag Fremantle.
Sonntagabend gab es dann eine neue Uberraschung, in der Fabrik sei eine Maschine kapput, ich und mein estischer Kollege koennen nicht abrbeiten.
Toll, was machen in dem Kaff? dachte ich mir. Spontan entschied ich mich fuer den Kauf eines Laptops um das Internet im Haus besser nutzen zu konnen und gleichzeitig um die Langeweile zu ueberbruecken.

So jetz seit ihr erstmal auf dem Laufenden

Gruesse nach Hause





YHA Hostel Perth City
Shared House

Freitag, 5. August 2011

Abschiedsfeier 30.07.2011

Ich glaube ein schwerer Morgen bzw. eine Katerstimmung ist immer ein Indiez für eine gelungene Party, wenn dies noch durch ein Tinitusfieben ergänzt wird muss die Party der Burner gewesen sein. So ging es mir.



Recht kurzfristig ist es mir noch gelungen einen Club, Anlage und DJs zubuchen. Der Erfolg hat sich gelohnt, es entstand ein würdiger Abend, den ich nicht so schnell vergessen werde.
Leider hat es nur ein geringer Kern bis zum Schluss durch gehalten.

Jungs war echt cool mit euch. Danke für den tollen Abend.


ps      Grüße an die Randalierer vom Klo mein Schwein wartet